Schweiz & Österreich

Geld verdienen in Österreich: was wirklich geht und was erlaubt ist

Geld verdienen in Österreich mit willhaben, Umfragen und Apps. Dazu alle aktuellen Grenzen und wie viel du steuerfrei dazuverdienen darfst.

3D-Illustration eines Smartphones mit österreichischer Flagge, Bergen, Euro-Münzen, einer Einkaufstasche mit Prozentzeichen und einer Kaffeetasse

Du willst in Österreich Geld verdienen, neben dem Job oder von zu Hause aus? Dann hast du meist zwei Fragen.

Welche Plattformen funktionieren hier wirklich? Und wie viel darfst du dazuverdienen, ohne Ärger mit Finanzamt, Versicherung oder AMS zu bekommen?

Hier findest du beides. Wir zeigen Möglichkeiten, die in Österreich auszahlen, mit Mindestbeträgen und Auszahlungsdauer. Dazu kommen alle aktuellen Grenzen in einer Tabelle, geprüft auf offiziellen Seiten.

Eine der Möglichkeiten ist Money SMS, unsere eigene App. Wir beschreiben sie genauso ehrlich wie die anderen Angebote.

Kurz gesagt
  • Geld verdienen in Österreich klappt nebenbei mit willhaben, österreichischen Umfrage-Panels, kleinen Jobs im Haushalt oder einer passiven App.
  • Realistisch sind ein paar Euro bis einige Dutzend Euro im Monat. Mehr bringen nur gefragte Fähigkeiten und Zeit.
  • Bist du angestellt, darfst du bis 730 € im Jahr steuerfrei dazuverdienen, ohne Steuererklärung.
  • Ein geringfügiger Nebenjob ist neben einem Hauptjob nicht abgabenfrei. Neben dem Arbeitslosengeld ist er inzwischen meist nicht mehr erlaubt.

Geld verdienen in Österreich: was realistisch ist

Mit Apps, Umfragen und dem Verkauf gebrauchter Sachen kommt in Österreich ein kleiner Zuverdienst zusammen, aber kein zweites Gehalt. Für mehrere hundert Euro im Monat brauchst du eine Fähigkeit, die andere bezahlen, und regelmäßig Zeit.

Ein Vorteil in Österreich ist der Euro, denn die meisten Plattformen zahlen direkt in Euro und ohne Umrechnung auf dein Bankkonto oder auf PayPal aus. Nicht jede bekannte App zahlt aber in Österreich aus. Prüfe deshalb vor der Anmeldung, ob dein Land unterstützt wird.

Wohnst du in der Schweiz oder in Liechtenstein? Dann passt unser Artikel zur Schweiz besser zu dir, mit Franken, TWINT und den Schweizer Steuerregeln.

Nebenbei Geld verdienen in Österreich: 5 Möglichkeiten

Wir beginnen mit der Möglichkeit, die am wenigsten Aufwand macht, und enden mit der aufwendigsten. Bei jeder erfährst du, wie sie funktioniert, was sie bringt, wie du ausgezahlt wirst und für wen sie passt.

1. Money SMS (unsere App): passiv mit dem Handy

Auf einen Blick

  • Aufwand: keiner nach der Installation
  • Verdienst: meist ein paar Euro im Monat
  • Auszahlung: ab 2 € auf PayPal, Bitcoin oder Litecoin, in etwa 48 Stunden

Money SMS empfängt auf deinem Android-Handy Test-SMS, mit denen Unternehmen prüfen, ob ihre Nachrichten zuverlässig ankommen. Tun musst du dafür nichts, denn die App läuft im Hintergrund.

Pro Test-SMS bekommst du 0,01 bis 0,03 €, für stille Testanrufe 0,02 €. Für einige Netze in Österreich gibt es zusätzlich einen Extra-Bonus. Welche das sind, steht auf der aktuellen Liste.

Deine privaten Nachrichten verlassen das Handy nicht, weil die App nur die erwarteten Testcodes direkt auf dem Gerät abgleicht. Hinter Money SMS steht die TelQ Telecom GmbH aus Hamburg. Das Unternehmen hält sich an die DSGVO.

Es gibt aber auch Nachteile. Die App gibt es nur für Android, und weil du sie als APK-Datei außerhalb von Google Play installierst, kann eine Warnung erscheinen. Play Protect bleibt eingeschaltet, und die Warnung bietet dir einen Weg zum Fortfahren.

Wie das genau aussieht, zeigt die Installationsanleitung. Weil Money SMS nicht in den App-Stores gelistet ist, gibt es dort auch keine Bewertung. Wie wir mit Sicherheit und Daten umgehen, erklärt stattdessen das Security Center.

Passt zu dir, wenn du ein Android-Handy hast und einen kleinen Betrag ohne Aufwand willst. Mehr zu Apps dieser Art liest du in unserem Überblick der Apps zum Geldverdienen.

Geld verdienen in Österreich ohne Aufwand

Money SMS läuft im Hintergrund und zahlt ab 2 € aus.

App holen

2. Bezahlte Umfragen in Österreich

Auf einen Blick

  • Aufwand: gering, 5 bis 20 Minuten pro Umfrage
  • Verdienst: ein paar Euro pro Stunde, oft weniger
  • Auszahlung: je nach Panel ab 2 € bis 20 €, per Überweisung, PayPal oder Gutschein

Bei Online-Umfragen sammelst du Punkte und tauschst sie später gegen Geld oder Gutscheine. Oft endet eine Umfrage aber schon nach den ersten Fragen, weil du nicht zur Zielgruppe passt. Das passiert auch bei seriösen Panels.

Wer in Österreich mit Online-Umfragen Geld verdienen will, kombiniert deshalb meist zwei oder drei Panels. Die fünf Panels in der Tabelle nehmen Teilnehmer aus Österreich auf, und drei davon haben auch hier ihren Sitz.

PanelSitzAuszahlungab
Talk Online PanelWienBankkonto, Gutschein20 €
MarketagentBadenBankkonto, PayPal, Skrill2 €
MARKETLinzGutschein per Post10 €
MeinungsplatzBerlinBankkonto20 €
horizoomBerlinBankkonto, Gutscheinkeine Angabe

Laut den Seiten der Anbieter.

Bei Talk Online Panel sind 2.000 Punkte 20 €. Das Geld kommt laut Anbieter meist innerhalb von 2 Wochen, spätestens nach 30 Tagen. Im App Store Österreich hat die App 4,5 Sterne aus 876 Bewertungen.

Viel früher kannst du bei Marketagent tauschen, nämlich ab 200 Punkten, also ab 2 €. Für eine Überweisung unter 15 € zieht das Panel aber 1 € Gebühr ab. Laut seinen Bedingungen kommt das Guthaben innerhalb von 4 Wochen.

MARKET zahlt dagegen nur in Pluxee-Gutscheinen, die per Post kommen. Meinungsplatz zahlt nur aufs Bankkonto, und zwar ab 20 € zu Beginn des Folgemonats.

Bei horizoom sind 1.000 Punkte immer 10 €, und eine Überweisung dauert bis zu 7 Werktage.

Egal, für welches Panel du dich entscheidest, ein seriöses Panel verlangt nie Geld von dir. Wie Umfragen allgemein funktionieren und welche internationalen Panels auszahlen, erklären wir im Abschnitt zu Umfrage-Apps in unserem Überblick der Apps zum Geldverdienen.

Passt zu dir, wenn du gern deine Meinung sagst und kleine Wartezeiten sinnvoll nutzen willst.

3. Sachen verkaufen auf willhaben und Vinted

Auf einen Blick

  • Aufwand: mittel, Fotos, Anzeige, Versand oder Übergabe
  • Verdienst: je nach Ware
  • Auszahlung: bar bei Abholung oder auf dein Bankkonto

Mit dem Verkauf von Dingen, die du nicht mehr brauchst, kommst du oft schneller zu Geld als mit jeder App. willhaben ist in Österreich der wichtigste Marktplatz dafür. Im App Store Österreich hat die willhaben-App 4,8 Sterne aus rund 284.000 Bewertungen.

Wie du dein Geld bekommst, hängt von der Übergabe ab. Bei Abholung zahlt der Käufer bar. Verschickst du die Ware, kannst du PayLivery nutzen, und willhaben verwahrt das Geld, bis der Käufer den Erhalt bestätigt, oder bis 48 Stunden nach der Zustellung.

PayLivery gibt es aber nur im willhaben-Chat, nie über einen Link in WhatsApp oder per SMS.

Für Kleidung ist Vinted beliebt. Dort landet dein Geld anders als bei willhaben zuerst im Vinted-Geldbeutel, und von dort überweist du es auf ein Euro-Konto bei einer Bank in der EU.

Passt zu dir, wenn du Sachen zu Hause hast, die noch gut sind, und dich um Fotos und Versand kümmern willst.

4. Helfen im Haushalt mit dem Dienstleistungsscheck

Auf einen Blick

  • Aufwand: mittel bis hoch, Arbeit vor Ort
  • Verdienst: je nach Stunden, als Stundenlohn
  • Auszahlung: Scheck vom Haushalt, Einlösung bei der ÖGK

Wer lieber offline arbeitet, kann in privaten Haushalten helfen. Dafür gibt es in Österreich ein eigenes System, den Dienstleistungsscheck. Damit bezahlen dich Privatpersonen für Putzen, Einkaufen, einfache Gartenarbeit oder Kinderbetreuung.

Den Scheck kaufen sie in der Trafik, auf der Post oder online, und im Kaufpreis sind die Abgaben des Haushalts schon enthalten. Du bist damit automatisch unfallversichert, auch auf dem Weg zur Arbeit.

Bis 551,10 € pro Haushalt und Monat bleibt die Arbeit geringfügig. Für Kranken- und Pensionsversicherung kannst du dich zusätzlich freiwillig um 83,49 € im Monat versichern.

Passt zu dir, wenn du lieber mit den Händen arbeitest als am Handy und Leute in deiner Nähe kennst, die Hilfe brauchen.

5. Von zuhause Geld verdienen in Österreich mit deinen Fähigkeiten

Auf einen Blick

  • Aufwand: hoch, Aufträge suchen und erledigen
  • Verdienst: am meisten möglich, je nach Fähigkeit
  • Auszahlung: per Rechnung, aufs Bankkonto

Texte, Übersetzungen, Grafik, Programmieren oder Nachhilfe per Video bringen deutlich mehr als Apps. Aufträge findest du auf internationalen Plattformen oder über Bekannte, aber die Suche und die Arbeit kosten Zeit.

Außerdem bist du dann meist selbstständig tätig, und deshalb gelten für dich die Regeln zu Versicherung und Gewerbe, die wir weiter unten erklären. Woran du unseriöse Angebote für Heimarbeit erkennst, steht im Abschnitt zu Betrug.

Wie aus einem kleinen Anfang mit der Zeit mehr werden kann, liest du in unserem Artikel zum Geldverdienen ohne Startkapital.

Passt zu dir, wenn du etwas gut kannst und regelmäßig ein paar Stunden pro Woche hast.

Suchst du dagegen einen klassischen Nebenjob mit festen Stunden? Dann sind das AMS und Jobportale die besseren Anlaufstellen. Was neben einem Vollzeitjob zeitlich machbar ist und was dein Arbeitgeber wissen muss, steht in unserem Artikel zum Nebenbei-Geldverdienen.

Alle Möglichkeiten im Vergleich

Die Tabelle fasst die fünf Möglichkeiten noch einmal zusammen, wieder sortiert nach Aufwand.

MöglichkeitAufwandAuszahlung abVerdienst
Money SMSkeiner2 €, PayPal, Kryptoein paar € im Monat
Umfrage-Panelsgering2 € bis 20 €ein paar € pro Stunde
willhaben, Vintedmittelsofort bar oder Bankkontoje nach Ware
Dienstleistungsscheckmittel bis hochpro EinsatzStundenlohn
Eigene Fähigkeitenhochje nach Auftragam meisten möglich

Die Angaben stammen von den Anbietern, aus ihren Bedingungen und von der ÖGK.

Wie viel darf man in Österreich steuerfrei dazuverdienen?

Die kurze Antwort hängt davon ab, ob du schon ein Gehalt oder eine Pension bekommst. Bist du angestellt, bleiben andere Einkünfte bis 730 € im Jahr steuerfrei, und du brauchst dafür keine Steuererklärung. Hast du sonst kein Einkommen, zahlst du erst über 13.539 € im Jahr Einkommensteuer.

Alle wichtigen Grenzen für 2026 findest du in der Tabelle. Die Werte stammen von BMF, ÖGK, SVS, AK und USP. Sie sind allgemeine Informationen und keine Steuerberatung.

GrenzeAktueller WertGilt für
Veranlagungsfreibetrag730 € im JahrNebeneinkünfte neben Gehalt oder Pension
Geringfügigkeitsgrenze551,10 € im MonatNebenjob mit Anstellung
Steuerfreies Einkommen13.539 € im Jahrgesamtes Jahreseinkommen
Pflichtveranlagungüber 14.769 € im Jahrzwei Jobs gleichzeitig
SVS-Versicherungsgrenze6.613,20 € im JahrSelbstständige ohne Gewerbeschein
Kleinunternehmergrenze55.000 € im JahrUmsatzsteuer

Als Angestellter: die 730-€-Grenze

Neben deinem Gehalt darfst du bis 730 € im Jahr dazuverdienen, ohne dass Steuer anfällt. Dazu zählen Einnahmen aus Apps, Umfragen oder freier Arbeit. Liegst du darüber, musst du eine Steuererklärung abgeben.

Der Freibetrag fällt dann aber nicht sofort weg. Er wird kleiner, je weiter du über 730 € liegst, und ab 1.460 € ist er null. Bei 1.000 € Zuverdienst bleiben zum Beispiel noch 460 € steuerfrei.

Wichtig ist, dass die Grenze für das ganze Jahr gilt und nicht pro Monat. Außerdem zählen nur Einkünfte, die nicht schon als Lohn versteuert sind.

Offen bleibt, wie Einnahmen aus Umfragen genau eingestuft werden, denn das regelt keine offizielle Seite eindeutig. Im Zweifel fragst du deshalb beim Finanzamt nach.

Geringfügig neben dem Hauptjob

Ein geringfügiger Nebenjob ist neben einem Hauptjob nicht frei von Abgaben. Liegt dein gesamtes Einkommen über 551,10 € im Monat, zahlst du auf den Nebenjob 14,62 % Sozialversicherung und AK-Umlage nach. Die ÖGK schreibt das einmal pro Quartal vor.

Dazu kann Lohnsteuer kommen. Verdienst du mit beiden Jobs zusammen über 14.769 € im Jahr, musst du eine Arbeitnehmerveranlagung machen, und dann wird der Nebenjob mitversteuert.

Das führt oft zu einer Nachzahlung. Wie viel das bei dir ist, rechnet dir der Zuverdienst-Rechner der Arbeiterkammer aus.

Für Studierende mit Studienbeihilfe oder Selbsterhalterstipendium kommt noch eine eigene Zuverdienstgrenze dazu. Die aktuelle Höhe nennt dir die Stipendienstelle.

Verkäufe auf willhaben und anderen Plattformen

Wenn du ab und zu deine eigenen gebrauchten Sachen verkaufst, ist das in der Regel privat. Laut Finanzministerium kommt es darauf an, ob du einmal verkaufst oder wiederholt und mit Plan. Kaufst du Waren ein, um sie teurer weiterzuverkaufen, bist du gewerblich tätig.

Plattformen wie willhaben melden seit 2023 Verkäuferdaten an das Finanzamt. Das betrifft vor allem Vielverkäufer. Bewahre bei größeren Mengen deshalb auf, was du wann gekauft und verkauft hast.

Versicherung, Gewerbe und AMS

Neben der Steuer gibt es drei weitere Fragen. Bist du versichert, brauchst du einen Gewerbeschein, und was gilt, wenn du Geld vom AMS bekommst?

Selbstständig dazuverdienen: die SVS-Grenze

Arbeitest du selbstständig ohne Gewerbeschein, zum Beispiel als Texter oder Vortragende, giltst du als Neue Selbständige. Bei der SVS bist du dann erst ab einem Gewinn von 6.613,20 € im Jahr pflichtversichert. Es zählt der Gewinn, nicht der Umsatz.

Merkst du erst später, dass du über der Grenze liegst, verlangt die SVS die Beiträge rückwirkend. Meldest du es nicht innerhalb von 8 Wochen nach dem Steuerbescheid, kommen 9,3 % Zuschlag dazu.

Nebenverdienst ohne Gewerbeschein: wann das geht

Einen Gewerbeschein brauchst du laut Wirtschaftskammer, wenn du selbstständig, regelmäßig und mit dem Ziel arbeitest, Gewinn zu machen. Das gilt online genauso wie offline. Es zählt die Absicht, nicht ob du wirklich etwas verdienst.

Ohne Gewerbeschein geht es bei Tätigkeiten, die nicht unter die Gewerbeordnung fallen. Dazu gehören zum Beispiel Vorträge, eigene Texte oder ganz einfache Hilfsdienste, und auch gelegentliche private Verkäufe sind kein Gewerbe. Im Zweifel hilft dir die Gründungsberatung der Wirtschaftskammer weiter.

Arbeitslos gemeldet: die neuen AMS-Regeln

Seit 1. Jänner 2026 darfst du neben Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe nur noch in Ausnahmefällen geringfügig dazuverdienen.

Ausnahmen gibt es zum Beispiel, wenn du den Nebenjob schon lange neben deinem früheren Job hattest. Ohne Ausnahme bekommst du für die Zeit des Nebenjobs kein Geld vom AMS.

Das gilt auch für Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Außerdem musst du jeden Beginn und jedes Ende eines Nebenjobs dem AMS melden. Frag deshalb bei deiner AMS-Beraterin nach, bevor du anfängst.

So erkennst du unseriöse Angebote

Kommt dir ein Angebot seltsam vor, schau bei der Watchlist Internet nach. Die unabhängige Plattform warnt laufend vor aktuellen Maschen in Österreich, sehr häufig vor gefälschten PayLivery-Seiten beim Verkauf auf willhaben.

Die Masche läuft meist gleich. Ein angeblicher Käufer will auf WhatsApp weiterschreiben und schickt dir einen Link, über den du dich bei deiner Bank anmelden oder eine Push-Nachricht bestätigen sollst. Damit schickst du in Wahrheit Geld an die Betrüger.

Echtes PayLivery gibt es aber nur im willhaben-Chat, wie oben beschrieben. Ein Link über WhatsApp ist deshalb immer ein Warnzeichen.

Betrug gibt es nicht nur beim Verkaufen. Die Arbeiterkammer warnt auch vor Jobs, die für Bewertungen oder Umfragen 200 bis 500 € pro Stunde versprechen. Gegen alle diese Maschen helfen drei einfache Regeln.

  • Zahle nie etwas, bevor du etwas verdient hast.
  • Gib nie Kartendaten, Bank-Logins oder TANs ein, um Geld zu empfangen.
  • Glaub keinem Angebot, das viel Geld für wenig Arbeit verspricht.

Typische Maschen bei Heimarbeit, etwa Verpackungsarbeit oder Jobs als Finanzagent, erklären wir in unserem Artikel zum Geldverdienen von zu Hause.

So haben wir ausgewählt

Am 19. Oktober 2026 haben wir die Bedingungen und Hilfeseiten der Anbieter gelesen und die Bewertungen in den App-Stores geprüft. Die Grenzen stammen von offiziellen Stellen wie BMF, ÖGK, SVS, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und AMS.

Wir haben nicht jede Plattform selbst bis zur ersten Auszahlung getestet.

Aufgenommen haben wir nur Angebote, die in Österreich auszahlen, kein Geld von dir verlangen und kein Glücksspiel enthalten. Einige bekannte Namen fehlen deshalb bewusst.

  • Freecash: Guthaben lässt sich dort auch an Online-Casinos auszahlen, und manche Aufgaben verlangen eine Einzahlung.
  • Trading- und Krypto-Apps: Damit investierst du Geld und kannst es verlieren. Das ist kein Verdienst.
  • Apps, die in Österreich nicht auszahlen: Manche bekannte App zahlt nur in Deutschland oder den USA aus.

Häufige Fragen

Wie viel darf man in Österreich steuerfrei dazuverdienen?

Bist du angestellt, bleiben andere Einkünfte bis 730 € im Jahr steuerfrei, und du brauchst keine Steuererklärung. Darüber wird der Freibetrag kleiner und ist ab 1.460 € weg. Ohne anderes Einkommen zahlst du 2026 erst über 13.539 € im Jahr Einkommensteuer.

Sind bezahlte Umfragen in Österreich seriös?

Ja, wenn du bei bekannten Panels mitmachst, zum Beispiel bei Talk Online Panel aus Wien, Marketagent aus Baden oder MARKET aus Linz. Seriöse Panels verlangen nie Geld oder Kartendaten von dir. Rechne aber nur mit ein paar Euro pro Stunde.

Brauche ich einen Gewerbeschein, wenn ich online etwas verdiene?

Nur wenn du selbstständig, regelmäßig und mit Gewinnabsicht arbeitest und die Tätigkeit unter die Gewerbeordnung fällt. Gelegentliche Verkäufe eigener Sachen sind privat. Für Texte oder Vorträge brauchst du keinen Gewerbeschein, bist aber ab 6.613,20 € Gewinn bei der SVS versichert.

Darf ich neben dem Arbeitslosengeld dazuverdienen?

Seit 2026 nur noch in wenigen Ausnahmefällen. Ohne Ausnahme bekommst du für die Zeit des Nebenjobs kein Geld vom AMS. Melde jeden Nebenjob beim AMS, bevor du anfängst.

Wie kann man in Österreich schnell Geld verdienen?

Am schnellsten geht es mit einem Verkauf auf willhaben, wenn der Käufer bei der Abholung bar zahlt. Bei Apps und Umfragen musst du erst einen Mindestbetrag sammeln. Wie schnell einzelne Apps auszahlen, vergleichen wir in unserem Artikel darüber, was „Sofort-Auszahlung“ wirklich heißt.


Money SMS

Money SMS Content-Team

Redaktion · TelQ Telecom GmbH

Wir schreiben einfache, ehrliche Ratgeber zum Geldverdienen mit dem Handy, zu kleinem Zuverdienst und dazu, wie du unseriöse Angebote erkennst. Für Leserinnen und Leser in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.

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Geld verdienen in Österreich, ganz nebenbei

Money SMS läuft im Hintergrund auf deinem Android-Handy und zahlt ab 2 € auf PayPal, Bitcoin oder Litecoin aus.

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